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Neue Ergo-Werbekampagne: Die Meinungen sind geteilt

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Im Stil der großartigen Romanverfilmung „High Fidelity“ mit John Cusack, hinterfragt Schauspieler Sebastian Ströbel („Kommissar Rex“, „Notruf Hafenkante“) in dem Werbespot auf dem Weg von der Bahn-Haltestelle nach Hause sein Verhältnis zu Versicherungen. Sein Fazit: „Wann hört ihr endlich auf mich zu verunsichern, und fangt an, mich zu versichern?“

Ströbel ersetzt die bisherige Markenfigur Günter Kaiser – zuletzt dargestellt von Schauspieler Nick Wilder – der jahrzehntelang das Gesicht der Hamburg-Mannheimer Versicherung war.

Beim Medien-Portal Meedia löst der neue „Ergo-Boy“ einen kleinen Geschlechterkampf aus. Bei Frauen komme er „stark, smart und sexy" rüber, schreibt Christine Lübbers – ein „richtiger Kerl, der im Cowboy-Stil lässig aber bestimmt sagt, was Sache ist, und aus der Hüfte wegschießt, was ihm nicht passt (Versicherungsklauseln)“. Er sei ein „geschätzter Mittdreißiger, der heute schon an morgen denkt und sich sein Versicherungspaket zusammenschnüren lässt“, damit verspreche er der Frauenwelt Sicherheit und Bodenständigkeit.

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Anders sieht das ihr Kollege Stefan Winterbauer. „Schon wieder so ein Poster-Boy für den modernen jungen Mann“, stöhnt er. Ergo habe ganz Deutschland mit dem Assekuranz-Junkie zugepflastert. Ob denn die Ergo-Marketing-Abteilung darüber nachdächte, „was sie uns Männern mit so einem Werbe-Waschlappen antun? Darf man sich jetzt, wie damals zu Don-Johnson-Zeiten, nicht mehr regelmäßig rasieren? Muss man sich voluminöse Sessel auf dem Flohmarkt kaufen, bevor man sich übergroße Kopfhörer überzieht, um ausgerechnet ein Lied von Lady-Langeweile höchstpersönlich, Norah Jones, zu lauschen?“ Winterbauer plädiert für ein „Bitte nein!“ und dafür Herrn Kaiser wiederzubeleben.

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