Philip Wenzel (Gastautor)Lesedauer: 4 Minuten

„Ein Schritt in Richtung Anlageflexibilität“ Policen-Polizei: Was taugt die Inter mein Leben Rentenversicherung?

Policen-Polizist Philip Wenzel ist Versicherungsmakler und Biometrie-Experte
Policen-Polizist Philip Wenzel ist Versicherungsmakler und Biometrie-Experte | Foto: © privat

Liest man in der Bibel, so wird dort ganz deutlich empfohlen, Geld zu investieren und nicht einzubuddeln. Beim Aufbau einer Altersversorgung kann man aber auch ganz gut für eine gewisse Sparsamkeit argumentieren. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Entwöhnung von Konsum. Denn wenn ich monatlich einen Teil meines Geldes auf die Seite lege, komme ich schon mal sicher besser damit klar, wenn mir in der Rente nur ein Teil meines vorigen Gehalts zur Verfügung steht.

Es ist aber sicher nicht jedem möglich, 60 Prozent seines Einkommens zu sparen, damit man sich schon frühzeitig an ein späteres Rentenniveau gewöhnt. Und so richtig Spaß macht das ja auch nicht. Was aber für einen erfolgreichen Vermögensaufbau in Zeiten von niedrigen Zinsen unbedingt notwendig ist, ist das Vermeiden von unnötigen Kosten. Hier ist gespartes Geld tatsächlich verdientes Geld.

Grundsätzlich sind die Kosten des Versicherungsmantels bei längeren Laufzeiten gerechtfertigt und führen vor allem bei fondsgebundenen Rentenversicherungen in der Regel sogar zu höheren Renditen als in einer reinen Fondsanlage. Das liegt zum einen daran, dass das angesparte Vermögen vor einer Besteuerung während der Ansparphase geschützt ist und zum anderen daran, dass die Verwaltungskosten geringer sind und Kosten für Shifts und Switches bei der Versicherung entfallen.

Trotzdem muss ich als Vermittler für meinen Kunden bei der fondsgebundenen Rentenversicherung auf die Kosten achten. Denn hier gibt es zwischen den einzelnen Anbietern große Unterschiede. Die Inter Versicherungsgruppe kommt nun mit einer neuen Rentenversicherung auf den Markt, die vor allem bei den Kosten spart und gleichzeitig auf Transparenz setzt. Darüber hinaus versucht die Inter Mein Leben Rentenversicherung, auch in der Rentenphase ein höheres Maß an Flexibilität zu schaffen. Tatsächlich ist der Name Inter Mein Leben Rentenversicherung wohl auch das Sperrigste an diesem Tarif, der in seiner Funktionsweise recht einfach gehalten und im Produktinformationsblatt sehr nachvollziehbar erklärt ist.

Zwei Töpfe, zwei Varianten

Das Produkt ist ein Zwei-Topf-Hybrid und in den drei Varianten ausgewogen, defensiv und individuell zu haben. Dabei kann der Kunde das Anlageverhältnis zwischen dem klassischen Deckungskapital und dem Fondsguthaben in der flexiblen Variante über die gesamte Vertragslaufzeit bestimmen. In der ausgewogenen Variante ist dieses Verhältnis fest: Anfangs liegen 35 Prozent im Sicherungsvermögen, dann steigt dieser Wert jährlich bis hin zu 85 Prozent beim spätesten Renteneintritt mit 85 Jahren.

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