Rentnerinnen am Ammersee in Herrsching. Foto: Getty Images

Rentnerinnen am Ammersee in Herrsching. Foto: Getty Images

Prognose

Rentenniveau soll auf 44,2 Prozent fallen

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Zuletzt habe das Verhältnis von Durchschnittslohn zu Rente bei gut 48 Prozent gelegen, berichtet die Welt. Der Beitragssatz wird laut Gunkel bis 2020 voraussichtlich erstmal stabil bei 18,7 Prozent bleiben. Danach erwartet der Experte einen Anstieg auf 21,9 Prozent bis 2030.

Rein rechtlich gesehen ist ein Fallen des Rentenniveaus auf 43 Prozent erlaubt. Der jüngste Rentenbericht war bis 2029 noch von einem Niveau von 44,6 Prozent ausgegangen.

Will man das Niveau anheben, kostet das. So hat der Präsident der Rentenversicherung, Axel Reimann, laut Welt für 2030 folgendes berechnet: „Ein um einen Prozentpunkt höheres Rentenniveau bedingt eine Erhöhung des Beitragssatzes um einen halben Prozentpunkt.“

Es gebe derzeit einige Probleme in Deutschland, meint Reimann. Der Anteil der Grundsicherungsbezieher unter den älteren Menschen sei auf 3 Prozent gewachsen. Wegen der Nullzinsen stünden betriebliche und private Vorsorge unter Druck.