Smart-Beta-Ansatz von Invesco Kurssteigerungen und Steuervorteile bei Aktienrückkäufen nutzen

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Aufwärtsdruck auf die Kurse

Die Konsequenz: Werden eigene Aktien zurückgekauft, steigt durch die verringerte Zahl umlaufender Papiere der Gewinn pro Aktie. Darüber hinaus sorgt die zusätzliche Nachfrage für weiteren Aufwärtsdruck auf den Aktienkurs. Anlegern bieten Aktienrückkäufe neben kurssteigernden aber auch steuerliche Vorteile: Während bei Dividendenzahlungen sofort die Quellensteuer fällig wird, werden Aktienrückkäufe erst bei Veräußerung besteuert. Es besteht somit zumindest eine Steuerstundung (siehe Grafik). Aktienrückkäufe können also aus vielerlei Hinsicht attraktiv sein. Erstmals als ETF-Strategie Bei Invesco, dem viertgrößten Anbieter von ETFs, hat man dies zum Anlass genommen, den Faktor Aktienrückkauf systematisch in ETF Form zugänglich zu machen. So geschehen Ende 2014 mit der Auflage des an der Deutschen Börse erhältlichen PowerShares Global Buyback Achievers UCITS ETF: Er bildet den NASDAQ Global Buyback Achievers Net Total Return Index (Fünf-Jahres-Entwicklung siehe Chart) physisch ab. Jener enthält auf globaler Ebene Unternehmen, die im vergangenen Jahr die Zahl ihrer Aktien um mindestens 5 Prozent verringert haben. Im ersten Halbjahr 2015 konnte der Fonds, gemessen in Euro, mehr als 15 Prozent Wertzuwachs verbuchen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass US-Unternehmen traditionell für eine Kultur der Aktienrückkäufe stehen und mit immerhin rund 60 Prozent im Index vertreten sind.

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