Auch HVB betroffen

Unicredit-Chef will 10.000 Mitarbeiter kündigen

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Nachdem Investoren die Aktienkursentwicklung und die Kapitalausstattung von Unicredit kritisierten, greift nun Federico Ghizzoni durch. Der Unicredit-Chef arbeitet an einem großen Sparprogramm, das im November oder Dezember präsentiert werden soll. Der Plan sieht unter anderem über 10.000 Entlassungen vor. Das berichtet das Handelsblatt. 

Damit müssen fast 7 Prozent der gesamten Belegschaft der Unternehmensgruppe gehen. Der Großteil der Entlassungen finde in Italien statt, so Handelsblatt. Doch auch die deutsche Hypo-Vereinsbank (HVB) sei betroffen. So sollen beispielsweise das Risikomanagement und die Buchhaltung der deutschen Tochter zur Muttergesellschaft nach Mailand verlegt werden. Außerdem will Ghizzoni laut Handelsblatt Filialen streichen und die Kunden mehr auf digitale Kanäle lenken. 

Weitere Personaleinsparungen plant der Unicredit-Chef, indem er Landesgesellschaften in Osteuropa verkauft. Konkrete Zahlen gibt Ghizzoni derzeit allerdings noch nicht bekannt. 

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