Betongold sichert Privatportfolios

Offene Immobilienfonds verbessern das Chance-Risiko-Verhältnis in gemischten Portfolios von privaten und institutionellen Anlegern. Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie der WHU Otto Beisheim School of Management und der Ludwig-Maximilians-Universität München hervor, die vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Auftrag gegeben wurde. „Dies ist die erste Studie, die die Entwicklung offener Immobilienfonds über einen langen Zeitraum untersucht“, erklärt Bärbel Schomberg, Vorstandsmitglied im BVI.

„Das Ergebnis der Studie ist: Offene Immobilienfonds sind für eine erfolgreiche Vermögensaufteilung unverzichtbar“, so Schomberg weiter. Die Fonds würden insbesondere dabei helfen, die Wertschwankungen des Gesamtportfolios abzufedern. Denn die Anlageklasse Immobilie entwickle sich weitgehend unabhängig von anderen Investments wie zum Beispiel Aktien. 

„Unsere Untersuchung liefert Evidenz, dass schon bei einer Beimischung von fünf Prozent Offener Immobilienfonds die Gesamtrendite eines Portfolios über der eines Vergleichsportfolios ohne Offene Immobilienfonds liegt“, erklärt Lutz Johanning, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Kapitalmarktforschung der WHU Otto Beisheim School of Management.   

„Offene Immobilienfonds können nicht nur in den defensiven, sondern auch in wachstumsorientierten Portfolios eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Bernd Rudolph, Vorstand des Instituts für Kapitalmarktforschung und Finanzierung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Risiko eines risikofreudigen Investors könne durch die Beimischung von offenen Immobilienfonds um knapp ein Drittel gesenkt werden.

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