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in VersicherungenLesedauer: 1 Minute

Ergo streicht Unfallversicherungspalette zusammen

Jürgen Engel
Jürgen Engel
Bei der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (UBR) handelt es sich um eine Kombination aus einer Unfall- und Kapitallebensversicherung. Die eingezahlten Beiträge werden nach Ablauf des Vertrages in voller Höhe zurückerstattet.

„Wir sind zu dem Entschluss gekommen die UBR einzustellen, da wir uns im Sinne der Kunden auf Produkte mit Risikoschutz und ohne Sparanteil konzentrieren möchten. Auf die bestehenden Verträge hat diese Neuorientierung keine Auswirkungen“, sagt Jürgen Engel, Vorstandsmitglied der Ergo Versicherung.

Der reine Unfallschutz, den Ergo im Juli 2012 auf den Markt gebracht hat, sei flexibler als die UBR. Sie biete nach einem Unfall Assistenzleistungen, Beratungsservice und verbesserte finanzielle Leistungen.

Ergo verzichtet in Zukunft auch auf die Insassenunfallversicherung. Dabei handelt es sich um eine fahrzeug-gebundene Versicherung, die nur leistet, wenn den Insassen mit dem versicherten Fahrzeug ein Unfall geschieht. Beim Ergo Fahrerunfallschutz ist die versicherte Person als Fahrer oder Beifahrer im eigenen und zusätzlich in fremden Fahrzeugen abgesichert, unabhängig davon, ob der Unfall selbst oder fremd verschuldet ist.

Versicherungsschutz besteht weltweit, auch bei der Nutzung von Bussen, Taxen oder als Radfahrer. Auf die bestehenden Verträge hat auch diese Neuorientierung keine Auswirkungen.

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