Karriere

CFA lohnt sich nur für Fondsmanager

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Wer sich für ein CFA-Studium entscheidet, zahlt einen hohen Preis. Die Studiengebühren sind dabei oft noch das geringste Problem. Denn angehende Finanzanalysten verzichten drei Jahre lang weitgehend auf ihre Freizeit und müssen drei Prüfungen absolvieren, die für eine hohe Durchfallquote bekannt sind. Aber lohnt sich der Aufwand überhaupt. Dieser Frage ging das Karriere-Portal efinancialcareer nach.

Die Mitarbeiter des Portals haben 1,5 Millionen Lebensläufe analysiert, die in ihrer Datenbank gespeichert sind. Dabei untersuchten sie, in welchen Sektoren der Finanzwelt CFA-Charterholder arbeiten.



Das Ergebnis: Der höchste Anteil von CFA-Zertifikatsträgern findet sich im Asset Management (knapp 31 Prozent). Verwunderlich ist das nicht, immerhin wurde der CFA einst gerade für diese Branche entwickelt. Wesentlich aufschlussreicher sind die Zweitplatzierten: Nur jeweils jeder zehnte Beschäftigte im Investment Banking und im Aktien-Geschäft verfügt über einen CFA-Abschluss. Im Rentenbereich liegt dieser Anteil bei knapp 9 Prozent. Im Risikomanagement, Unternehmenskundenbetreuung (Corporate Banking) und Börsenhandel (Trading) spielt der CFA-Abschluss so gut wie keine Rolle.

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