Nach Absetzung von Antony Jenkins

Barclays will 30.000 Mitarbeiter feuern

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Die britische Großbank Barclays plant größere Umbaumaßnahmen und Stellenabbau. Nachdem Anfang des Monats Vorstandschef Antony Jenkins überraschend seinen Posten räumen musste, soll jetzt offenbar radikal der Rotstift angesetzt werden: 30.000 Stellen könnte die Großbank bis Ende 2017 streichen. Das meldet die britische Zeitung „The Times unter Berufung auf Insider. Von den weltweit etwa 130.000 Barclays-Mitarbeitern könnten in zwei Jahren gerade mal noch 100.000 übrig bleiben. Vor allem Mitarbeiter in der internen Geschäftsabwicklung seien von den Stellenstreichungen betroffen.

Das britische Geldhaus ist derzeit in einen Skandal um manipulierte Devisenkurse verwickelt, die letzten Geschäftsergebnissen waren mau. Der Umbau, den der jetzt geschasste Bankchef Jenkins in die Wege geleitet hatte, sei dem Verwaltungsrat zu langsam vonstattengegangen, so die „Times“. Verwaltungsratschef John McFarlane ist aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger für Jenkins, der als Barclays-Leiter drei Jahre im Amt war.