„Stabilisierung steht vor der Tür“ So sehen Vermögensverwalter die weitere Entwicklung beim Ölpreis

Claus Walter, Vorsitzender der Geschäftsleitung Freiburger Vermögensmanagement
„Noch ist die Talfahrt beim Ölpreis nicht beendet und kurzfristig sind 20 Dollar pro Fass möglich. Dahinter dürfte politisches Interesse stecken, die Entwicklung der Frackingtechnik zu behindern. Denn während in Saudi Arabien die Förderkosten bei rund 10 Dollar das Fass liegen, müssen US-Fracking-Unternehmen das schwarze Gold für mindestens 30 bis 35 Dollar das Barrel aus der Erde pressen. Die OPEC hat ein starkes Interesse der aufkommenden Konkurrenz das Geschäft zu verhageln.
In 2016 ist mit einer Stabilisierung des Ölpreis zu rechnen, denn der politische Druck auf die OPEC wird zunehmen, die Förderkapazitäten anzupassen. Die Staatshaushalte von anderen Förderländern wie Russland, Brasilien oder Norwegen leiden jetzt schon erheblich unter dem niedrigen Preisniveau.“
