Einmal investieren<br/>und dannzurücklehnen:<br/>Absolute-Return-Strategien<br/>machen es mögleich<br/>Foto: Fotolia

Einmal investieren
und dannzurücklehnen:
Absolute-Return-Strategien
machen es mögleich
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Standard Life: Sorglos-Fonds für Maxxellence-Fondspolice

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Das Ersparte unter die Matratze packen und die immer neuen Krisen am Kapitalmarkt einfach aussitzen – das würden viele deutsche Anleger derzeit wohl am liebsten tun.

Wegen der Griechenlandkrise geht es an den Aktienmärkten derzeit wieder kräftig auf und ab, aber auch die sonst als bombensicher geltenden Staatsanleihen – der sichere Hafen für viele Anleger – haben diesmal an Glanz eingebüßt.

Bei klassischen Lebensversicherungen ist die Rendite vielfach zu niedrig, um die Rentenlücke zu schließen; viele Garantiepolicen der Versicherer sind so komplex, dass sie kaum ein Anleger versteht. Keine beruhigenden Aussichten, wenn es darum geht, Geld für die spätere Rente anzulegen.  

Gewinne in schwierigen Phasen

Es gibt aber Anlagestrategien, die zum Ziel haben, auch bei widrigen Marktbedingungen mittelfristig positive Renditen zu erwirtschaften. Dieser Absolute Return genannte Investmentansatz wird von institutionellen Anlegern schon lange erfolgreich eingesetzt, für deutsche Privatkunden war er bisher aber kaum zugänglich.  

Der britische Versicherer Standard Life bietet im Rahmen seiner Fondspolice Maxxellence einen Fonds an, der genau diese Strategie verfolgt. Ziel des Global Absolute Return Strategies (GARS) ist es, über jeden beliebigen Drei-Jahres-Zeitraumum 5 Prozent pro Jahr über der Geldmarkt- Benchmark Euribor zu liegen.
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Der Euribor ist der Zins, zu dem sich europäische Banken untereinander Geld leihen. Er liegt derzeit bei rund 1 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen Fondsmanager Guy Stern (Foto) und sein 22-köpfiges Investmentteam des konzerneigenen Investmenthauses Standard Life Investments auf Streuung.

Mehr als 30 Anlagestrategien im Einsatz

„Mehr als 30 unterschiedliche Anlagestrategien kommen gleichzeitig zum Einsatz.“ Das Fondsmanagement kann dabei in alle wichtigen Anlageklassen investieren. Dazu gehört etwa das klassische Stockpicking: Stern & Co. kaufen einzelne Aktien, die sie nach eingehender Recherche und Analyse ausgewählt haben.

"Ein anderer, davon völlig unabhängiger Ansatz ist es, Unterschiede bei Währungen auszunutzen”, so Stern. Dazu kauft der Fondsmanager zum Beispiel den brasilianischen Real und streicht dort den Übernachtzins von aktuell 8 Prozent ein. Um das zu finanzieren, leiht Stern sich den chilenischen Peso zum Zins von 0,5 Prozent. Das ergibt eine Rendite von 7,5 Prozent.

Stern: „Durch diese echte Streuung auf voneinander unabhängige Strategien können wir aktienähnliche Renditen schaffen, reduzieren die Volatilität aber deutlich auf rund ein Drittel beziehungsweise die Hälfte der Schwankungsintensität von Aktienanlagen.”   

Mit GARS habe man das Produkt Maxxellence um einen Fonds erweitert, der einem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis bei Fonds-Kunden Rechnung trage und die Risiken des Kapitalmarkts abfedere, ohne dabei externe Garantien finanzieren zu müssen.  

GARS eigne sich zudem als Ergänzung zu bereits bestehenden Portfolios, etwa um auch dort das Risiko weiter zu streuen.  

Langjährige Absolute-Return-Erfahrung

Dabei hat das Team von Standard Life Investments (SLI) langjährige Erfahrung mit Absolute-Return-Strategien. Vor fünf Jahren ging Standard Life an die Börse und stand damit vor einem Problem, das auch heute viele Unternehmen in Deutschland haben: Was soll mit den Pensionsverpflichtungen passieren?

Denn gerade mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) müssen Pensionsrückstellungen nun realitätsnäher bewertet werden. Künftig spielen Faktoren wie Preis- und Kostensteigerungen, die demografische Entwicklung oder Rententrends eine wichtige Rolle.  

Das kann dazu führen, dass die Pensionsverpflichtungen der Firmen deutlich steigen. Eine Lösung ist, Pensionsverpflichtungen auszulagern. Das wirkt sich positiv auf die Eigenkapitalquote aus, die Bilanz wird bereinigt, Rating und Bonität der Unternehmen verbessert.  

Für Betriebsrenten ideal

So hat es vor fünf Jahren auch Standard Life gemacht. Die gesamten Pensionsverpflichtungen wurden in den GARS-Fonds investiert. Sofort interessierten sich auch institutionelle Investoren für das Produkt. Wegen der starken Nachfrage legte Standard Life im Juni 2006 einen GARS-Fonds für britische institutionelle Pensionsfonds auf, in den seit dessen Auflegung bereits rund 3,5Milliarden Euro investiert wurden. Dort fließen auch die Gelder deutscher Versicherungskunden hinein.  

Die fondsgebundene Rentenversicherung Maxxellence:

  • Kapitalanlage: Die Fondspalette ist im Vergleich recht überschaubar. Standard Life setzt hier eher auf einzelne, überzeugende Konzepte. Zur Wahl stehen 16 Einzelfonds, zwei gemanagte Portfolios und der GARS-Fonds
  • Flexible optionen: Shift und Switch sind einmal im Monat kostenfrei
  • Beitragspause für bis zu zwei Jahre
  • Während der Sparphase Teilauszahlungen möglich. Nach Vertragsende Wahl zwischen lebenslanger Rente, einmaliger Kapitalabfindung oder einem Mix aus beidem
  • optionaler Einschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Zuzahlungen ab 1.000 Euro

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