Studie: Ausgeben vor Sparen

Die Mehrheit der Deutschen würde frei verfügbare 50.000 Euro ausgeben, so das Ergebnis einer Studie von Axa Investment Managers und TNS Infratest.

Vor allem die 18- bis 39-Jährigen (60 Prozent) sowie Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro (57 Prozent) würden das zusätzliche Geld für Reisen, Kleidung, größere Anschaffungen wie Autos oder ähnliches nutzen.

Die Minderheit der Befragten, die das zusätzliche Geld lieber zurücklegen würde, setzt vor allem auf Sparkonten (28 Prozent) und kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeldkonten (20 Prozent). In Investmentfonds würden vor allem diejenigen investieren, die bereits Fonds besitzen, aber auch Menschen, die sich in Finanzthemen bereits sehr gut oder gut auskennen.

Die Bereitschaft, das zusätzliche Geld für die Altersvorsorge zu nutzen, ist dagegen gering. Nur noch rund ein Zehntel der Deutschen würde die 50.000 Euro in Lebens- und Rentenversicherungen oder Riester-Verträge investieren.

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