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Studie: Rentenfonds sind weitgehend unbekannt

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Ab dem 1. Januar 2013 können neue Bundesschatzbriefe nicht mehr gebührenfrei über die Bundesfinanzagentur gekauft werden. Privatanleger können die Staatspapiere dann nur noch über Banken und Sparkassen erwerben und müssen für Kauf und Verwahrung zahlen. Damit zahlen sie de facto für ihre Geldanlage Parkgebühren, statt Zinsen dafür zu erhalten. Trotzdem scheinen diese seit ihrer Einführung 1969 als äußerst sicher geltenden Papiere beliebt zu sein. Das ergab eine Umfrage, die das Forschungsinstitut Yougov im Auftrag des Vermögensverwalters Fidelity Worldwide Investment unter mehr als 1.000 Personen durchgeführt hat.

Insgesamt hat jeder vierte Befragte (26 Prozent) bereits mindestens ein Mal in deutsche Bundesanleihen investiert. Hoch im Kurs stehen diese Papiere insbesondere bei älteren Anlegern - in der Gruppe der über 55-Jährigen haben 34 Prozent der Befragten Vater Staat schon einmal ihr Geld anvertraut. Dagegen haben nur 16 Prozent der 25- bis 34-Jährigen schon einmal Bundeswertpapiere gekauft.

Nach Bundesanleihen folgen mit großem Abstand Unternehmensanleihen aus Industrieländern (8 Prozent) und Staatsanleihen der Industrieländer (6 Prozent). Kaum beachtet werden Hochzinsanleihen aus Industrieländern und Staatsanleihen der Schwellenländer (jeweils 3 Prozent).

Auch die Erfahrungen der Deutschen mit Rentenfonds halten sich laut der Studie in Grenzen. Das könnte allerdings auch an den Wissenslücken der Befragten bezüglich dieser Anlageklasse liegen, vermuten die Forscher. So weiß nur knapp die Hälfte (46 Prozent) der Befragten überhaupt, dass Anleihen auch über Fonds erhältlich sind.

Auch ansonsten hält sich das Finanzwissen der Deutschen laut der Studie in Grenzen. So können zwar gut zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten tatsächlich korrekt zuordnen, dass Anleihen verzinsliche Schuldverschreibungen sind. Jeder Fünfte hält Rentenpapiere jedoch fälschlicherweise für eine Art Aktien, jeder Zehnte verwechselt sie mit Optionsscheinen.

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