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Schlange stehen für ein neues Smartphone: Anleger können Trends gar nicht früh genug im Auge behalten.

Technologie

Wie radikal sich die Welt seit 1999 verändert hat

Kodak hielt die Zukunft als Erster in der Hand. Im Jahr 1991 präsentierte der Fotopionier eine Digitalkamera, lange vor allen Konkurrenten. Doch das Management entwickelte die Digitaltechnik nur zögerlich weiter, um das Geschäft mit den Filmen nicht zu gefährden. Aus Rücksicht auf aktuelle Gewinne verpasste Kodak damit die Chance, sich selbst als Marktführer der Innovation zu positionieren. Heute gilt die Geschichte des Kamera-Herstellers als Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Unternehmen den digitalen Wandel verschlafen. Der Siegeszug der Digitalfotografie und später der Smartphones ließ die Umsätze der US-Firma verblassen wie ein altes Foto. 2013 meldete Kodak Insolvenz an.

Der Niedergang von Digitalisierungsverlierern wie Kodak verläuft oft schleichend. Für Investoren birgt die digitale Disruption deshalb besondere Sprengkraft. Erkennen sie die Zeichen der Zeit zu spät, drohen Verluste. Umgekehrt gilt: Investoren, die Trends frühzeitig identifizieren, können diese für sich arbeiten lassen und ihr Vermögen mehren. Vor 20 Jahren ging auch der Fidelity Global Technology Fund an den Start. Seitdem hat sich die Welt radikal gewandelt: Digitale Technologien haben die Art, wie Menschen leben, kommunizieren und arbeiten für immer verändert. Daraus ergaben sich viele Chancen für Investitionen. Die größten Veränderungen im Überblick.

Internet: Das neue Zuhause der Welt

Vor 30 Jahren war das World Wide Web nur eine Idee, die ein britischer Informatiker am europäischen Kernforschungszentrum Cern ungefragt in den Raum warf. Bis das Internet massentauglich wurde, sollte ein weiteres Jahrzehnt ins Land gehen. Mittlerweile ist das Web nicht mehr wegzudenken. Vier von fünf Europäern nutzen es, zeigen Daten der Internationalen Fernmeldeunion ITU. Global betrachtet ist fast die Hälfte der Menschen online – Tendenz steigend.

Menschen mit Internetzugang weltweit

Quelle: ITU World Telecommunication/ICT Indicators database

Mit dem Aufstieg des Internet sind unzählige neue Geschäftsfelder entstanden. Soziale Netzwerke wie Facebook und WhatsApp vernetzen Milliarden Menschen auf eine Weise, die vor einigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte. Mittlerweile gehören die Konzerne hinter der Technik zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Und ITU-Prognosen zeigen: Der Zenit ist noch lange nicht erreicht.

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