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Trendforscher: Reizüberflutung bei Fonds und Co.

Trendforscher: Reizüberflutung bei Fonds und Co.
Die große Angebotsvielfalt bei Produkten zur Geldanlage überfordert Deutschlands Privatanleger. Das meint zumindest der Trendforscher Peter Wippermann. Der Professor vom Trendbüro Hamburg: „Die Anbieter müssen sich fragen, ob die Explosion an Produkten sinnvoll ist.“ Einen Wettbewerbsvorteil hätten Anbieter durch Übersichtlichkeit. „Einfachheit und leichte Verständlichkeit machen Sparbücher und Tagesgeldkonten bei den Deutschen so beliebt.“

Wippermanns Trendbüro erstellte für die Comdirect Bank die Studie „Kunden-Motive 2008“. Deren Ergebnisse sollen bei der künftigen Geschäftspolitik der Internet-Bank aus Quickborn eine Rolle spielen. „Wir wollen die Wertemuster der Anleger in entsprechende Angebote und Leistungen übersetzen“, erklärt Comdirect-Vorstandsvorsitzender Michael Mandel. „Als wir bekannt geben wollten, dass wir jetzt 4.500 Fonds anbieten, wussten wir nicht, ob das eine gute oder schlechte Nachricht für unsere Kunden ist.“

Ab dem 23. Juni bietet Comdirect drei Dachfonds mit vermindertem Ausgabeaufschlag an: Einen Rabatt von 75 Prozent gibt es beim Kauf der Cominvest-Produkte Bestinone Europe (WKN: 637248) und World (WKN: 978702) sowie des Best Select Branchen (WKN: 933562) der DWS. Dieses Angebot ist Teil der Aktion „Fonds zum Gegensteuern“. Dabei werden den Comdirect-Kunden Investments vorgeschlagen, mit denen sie auf die Abgeltungssteuer ab 2009 reagieren können.