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Trügerisches Signal? Deutschlands Topmanager kaufen jetzt Aktien

Deutsche Vorstände und Aufsichtsräte greifen bei Aktien der eigenen Unternehmen zu. Das geht aus dem Insider-Barometer des Handelsblatts, berechnet vom Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) und der Commerzbank Wealth Management, hervor. Das Barometer misst die An- und Verkäufe von Unternehmens-Aktien durch die eigenen Topmanager. Ein Stand von über 110 Punkten signalisiert, dass sich die Werte innerhalb der nächsten drei Monate besser als andere Anlagen entwickeln sollten. Der aktuelle Stand von 154 Punkten, ein Höchststand seit November 2011, gilt als deutliches Kaufsignal für Aktien. „Doch dieses Signal könnte sich als als trügerisch erweisen“, warnt Olaf Stolz, Professor an der Universität Frankfurt School of Finance Management. Die Umsätze seien auch bei den Insider-Aktiengeschäften gering. Zudem würden negative Aspekte wie etwa der Einbruch des Ölpreises zu positiv bewertet, sagt Scholz dem Handelsblatt.

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