Aktualisiert am 30.12.2016 - 11:38 UhrLesedauer: 1 Minute

Versicherung für Handyspieler Fintech bietet erste „Pokémon-Police“ an

Gefährliche Pokémons: Wer sich durch Handyspiele ablenken lässt, sollte gut versichert sein. Auf rund 100 Millionen Euro schätzen Experten die Schäden weltweit. Foto: obs/Knip Deutschland GmbH
Gefährliche Pokémons: Wer sich durch Handyspiele ablenken lässt, sollte gut versichert sein. Auf rund 100 Millionen Euro schätzen Experten die Schäden weltweit. Foto: obs/Knip Deutschland GmbH

Rund 10 Millionen Menschen weltweit spielen das Augmented-Reality-Spiel „Pokémon Go“. Mit starrem Blick aufs Display ihres Smartphones bewegen sie sich durch die Großstädte. Jedoch erweisen sich Pikachu und Co als Gefahrenquelle neuer Dimension. Auto-Karambolagen, Stürze, Verletzungen und Zusammenstöße: Auf rund 100 Millionen Euro schätzen Experten des Berliner Versicherungsportals Knip die finanziellen Schäden.

Knips erste weltweit erste Pokémon-Versicherung kommt rund um die Uhr für Unfallschäden auf und deckt typische Pokémon-Risiken ab: „Bei einem Unfall durch unachtsames Verhalten können hohe Kosten auf die Spieler zukommen, etwa ärztliche Behandlungskosten und Rehabilitationsmaßnahmen“, erklärt Knip-Versicherungsexperte Marcus Ruske.

Invalidität und Tod versichert

Diese Schäden können, zumindest teilweise, aus der Versicherungssumme der Trainer-Versicherung gezahlt werden. Bei Invalidität des Versicherten werden 30.000 Euro gezahlt, bei dessen Tod 10.000 Euro. Für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass das Pokémon-Fieber irgendwann abebbt, habe der Anbieter bereits vorgesorgt: Nach zwölf Monaten läuft die Versicherung aus.

Die Versicherung mit der offiziellen Bezeichnung „Trainer-Unfallversicherung“ ist für Neukunden noch bis Mitte August kostenlos. Mit der zugehörigen App kann der Kunde die Police digital auf dem Handy verwalten und mit Experten chatten, etwa wenn man diesen Basis-Versicherungsschutz noch umfangreicher gestalten will.

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