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Die so genannte Umweltprämie ist<br>für den WWF nur eine<br>Mogelpackung (Bild: Fotolia)

Die so genannte Umweltprämie ist
für den WWF nur eine
Mogelpackung (Bild: Fotolia)

WWF kritisiert Konjunkturpakete

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Im Grunde genommen zeigen sich die Naturschützer mit nur sechs der insgesamt 32 geplanten Fördermaßnahmen zufrieden. Diese befassen sich mit dem Ausbau des Eisenbahnverkehrs, den Kreditprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für energiesparendes Wohnen sowie mit den Forschungsprogrammen für neue Auto-Antriebstechniken. Ideen, wie man Verkehr vermeiden sowie Energie und Rohstoffe sparen kann, fehlten jedoch völlig, bemängelt der WWF. Speziell wurmt es die Kritiker, dass die Bundesregierung die Abwrackprämie unter dem Etikett „Umweltprämie“ vermarktet hat. Denn ein Limit, wie viel Kohlendioxid ein neues Auto ausstoßen darf, suche man vergebens. Einzige Forderung sei die Abgas-4-Norm, die sowieso schon Standard sei, heißt es in der Studie. Als angemessen hätten es die Studienautoren empfunden, wenn ein staatlich geförderter Neuwagen maximal 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer durch den Auspuff schickt. Ebenso fordert der Verband, dass Verkehrförderungen hauptsächlich in die öffentlichen Verkehrsmittel und Projekte zum Verkehrsabbau fließen, und weniger in neue Straßen. Auch sämtliche weiteren Förderungen sollten sich an sozialen und ökologischen Kriterien orientieren. So bemängelt der Verband, dass beispielsweise das Geld, mit dem Banken unterstützt werden, an keinerlei nachhaltige oder ökologische Bedingungen geknüpft ist. Kredite an Kommunen sollten hauptsächlich für energiesparende und umwelttechnische Maßnahmen verwendet werden, so der WWF. Eine Kurzform der Abrechnung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

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