"A/H-Aufschläge" Warum Chinas Festlandbörse um weitere 50 Prozent abstürzen könnte
„Die meisten doppelt gelisteten Aktien sind wegen der Regierungsinterventionen stark überbewertet“, sagte Ken Chen, Analyst bei KGI Securities in Schanghai. Eine Verringerung der Lücke sei in nächster Zeit unwahrscheinlich, weil die Regierung weiterhin beabsichtige, den Festlandsmarkt zu stützen, erklärte William Wong, Leiter Institutioneller Handel bei Shenwan Hongyuan Securities in Hongkong. Einschränkungen bei Leerverkäufen auf dem Festland könnten dazu führen, dass Investoren stattdessen gegen Hongkong- Aktien wetten, was die sogenannten H-Aktien zusätzlich unter Druck setzen könne, so Wong. Die Interventionen haben ausländische Investoren verschreckt. Diese haben ihre Positionen in Festlandsaktien über die Schanghai-Hongkong-Börsenkooperation seit Ende Juni um rund 4,8 Milliarden Dollar verringert.
„Ich erwarte, dass sich die A/H-Aufschläge langfristig verringern“, weil die Bewertungen auf dem Festland zurückgehen, sagt Alexandre Werno von Fortune SG Fund Management in Schanghai.
