Aktienfonds von Monega setzt auf Optionsstrategie

Die Kölner Monega Kapitalanlagegesellschaft hat den globalen Aktienfonds Lupus alpha Return (WKN: A0M S73) aufgelegt. Für das Management ist Thomas Mühlberger von der Frankfurter Vermögensverwaltung Lupus alpha verantwortlich. Sein Anlageuniversum umfasst die deutschen Aktienindizes Dax, M-Dax und Tec-Dax sowie den US-Technologiewerteindex Nasdaq 100 und den japanischen Nikkei 225. 

Mühlberger kauft die Aktien nicht direkt, sondern investiert über Optionen in sie. Dabei verkauft er Kaufoptionen auf steigende Indizes und investiert die Einnahmen in andere Kaufoptionen auf diese Börsenbarometer. Diese Doppelstrategie puffert einerseits Verluste ab. Andererseits begrenzt sie aber Kursgewinne. Dieses Manko kann der Manager durch den Kauf von Terminkontrakten ausgleichen, wenn der Markt entsprechende Chancen bietet. Da Mühlberger für die Optionsstrategie nur einen geringen Teil des Fondsvermögens einsetzen muss, steckt er den Rest des Kapitals in europäische Renten bester Schuldnerqualität. 

Mit dieser Strategie soll der Fonds pro Jahr einen Wertzuwachs von 6 bis 8 Prozent bringen, wobei das Verlustpotenzial höchstens 5 Prozent betragen soll. Gleichzeitig soll der Anteilswert mit 6 bis 7 Prozent pro Jahr deutlich weniger schwanken als bei einem normalen Aktienfonds. 

Mühlbergers Strategie kommt bereits in mehreren Fons von Lupus alpha zum Einsatz, zum Beispiel beim Structure International (WKN: A0H HGD). Das neue Produkt bietet zusätzlich eine Sicherungsstrategie. Das heißt: Am ersten Stichtag, dem 31. Dezember 2008, bekommen Anleger mindestens den Erstausgabepreis von 50 Euro pro Anteil ausbezahlt – auch wenn der tatsächliche Wert darunter liegt. Den aktuellen Wert vom 31. Dezember 2008 schreibt Mühlberger dann zum nächsten Stichtag, dem 31. Dezember 2009, als Kapitalgarantie fest. So geht es Jahr für Jahr weiter. 

Der Ausgabeaufschlag beträgt 4 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 1,035 Prozent. Hinzu kommt eine Erfolgsgebühr von 30 Prozent auf den Mehrertrag oberhalb 6,5 Prozent. Dabei werden eventuelle Vorjahresverluste eingerechnet.

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