Baloise-Töchter: 230 Leute müssen gehen, Vertriebe werden zusammengelegt
Bis Ende 2010 wollen die Baloise-Töchter außerdem ihre Produktpaletten verschmelzen. Dabei soll das Prinzip „das Beste aus beiden Welten“ gelten. Konkret heißt das, dass in der Sachversicherung hauptsächlich auf die Produkte der Basler gesetzt wird, die jedoch um interessante Merkmale aus der Deutschen Ring Sachsparte ergänzt werden sollen. Dazu gehört beispielsweise die Übernahme von Reparaturkosten an gemieteten Wochenendhäusern. Umgekehrt bilden die Produkte der Lebensparte des Deutschen Rings den Schwerpunkt in der Lebensversicherung mit Ergänzungen aus dem Basler-Tarifwerk. Diese Schwerpunkte sollen auch räumlich erkennbar sein. Danach soll Hamburg das Kompetenzzentrum für das Lebensversicherungsgeschäft sein, schließlich werden dort laut Deutscher Ring 80 Prozent des Prämienvolumens im Lebensgeschäft erzielt. Bei der Basler Versicherung in Bad Homburg, wo 80 Prozent der Sachversicherungsprämien erwirtschaftet werden, bauen die Unternehmen das Kompetenzzentrum Sachversicherung auf. Die zentrale Leitung liegt bei den Bad Homburgern, der Vorstand für das Lebensversicherungsgeschäft und die Kapitalanlagen sitzt in Hamburg.
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