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in Aus der Fondsbranche: neue ProdukteLesedauer: 2 Minuten

Berater versus Robo Advisor „Sind sie zu stark, bist Du zu schwach“

Karsten Junge vom Beratungsunternehmen Consileon
Karsten Junge vom Beratungsunternehmen Consileon
Wenn es 2015 die Wahl zu einem Finanzwort des Jahres gegeben hätte, wäre dem Begriff Fintech ein Platz auf dem Podium sicher gewesen. In rascher Folge wurden im Jahresverlauf die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle, vom Zahlungsverkehrs-Disruptor bis zum Peer2Peer Lending, durch das mediale Dorf getrieben. Ein gewisses Standvermögen konnten hier die Robo Advisor erreichen – also Angebote, die eine automatisierte („robo“) Wertpapierberatung („advice“) versprechen.

Inzwischen findet man mindestens zehn dieser elektronischen Anlageberater im deutschen Markt. Spätestens seitdem nun auch die Deutsche Bank seit Dezember 2015 mit dem Max-Blue Anlagefinder einen eigenen Anlageroboter betreibt, lohnt es sich aus unserer Sicht, kritisch auf das Leistungsprofil und die Chancen dieser Angebote zu schauen



Anlageroboter im Leistungscheck

Die Anlageroboter bieten zumeist eine Kombination aus Risikoprofilierung, Portfolio-Strukturierung, aktiver Vermögensverwaltung und laufendem Reporting an. Dabei existieren zwei grundsätzliche Varianten:
  1. Portfolioberatung: Risikoprofilierung -> Portfoliostrukturierung -> Orderübergabe an Kundenbank -> Reporting

  2. Vermögensverwaltung: Risikoprofilierung -> Portfoliostrukturierung -> Diskretionäre Vermögensverwaltung -> Reporting
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