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BMO-Chef über F&C-Übernahme „Wir wollen die Zahl der Vertriebsmitarbeiter in Europa verdoppeln“

Richard Wilson, Chef des britischen Asset Managers F&C, hat sich im Interview mit der Börsen-Zeitung zu den Plänen nach dem erfolgreichen Übernahmedeal durch die kanadische Bank of Montreal BMO geäußert. F&C hat seinen Namen abgelegt und firmiert mittlerweile als BMO Global Asset Management. Das Unternehmen habe mit der Eingliederung nun eine kritische Größe errreicht, um sich in Vermögenswerten breiter aufzustellen. Jetzt soll es wachsen: Ziel sei, die Vertriebsmitarbeiter in Europa demnächst zu verdoppeln. Und auch die Bank of Montreal habe profitiert: Mit der jüngsten Übernahme sei sie erstmals auf den europäischen Markt vorgedrungen, sagte der Europa-Chef von BMO der Börsen-Zeitung.

Wilson betont, dass Ziel der Übernahme Umsatz und Wachstum, nicht jedoch Kostenersparnis gewesen sei. Als Leiter von BMO Global Asset Management für Europa, den Mittleren Osten und Afrika benennt er die weiteren strategischen Ziele der Bank of Montreal in Europa: Vor allem im ETF-Sektor möchte die kanadische Bank nach Großbritannien und Europa expandieren – immerhin ist sie Kanadas größter ETF-Anbieter. Daneben wird sich der europäische Zweig von BMO aber auch auf alternative Investments inklusive Immobilien, Multi Asset und Corporate-Social-Responsibility-Produkte fokussieren.

Als große Herausforderungen für BMO Global Asset Management in Europa benennt Wilson die strengen regulatorischen Anforderungen, die die Europäische Union mittlerweile an Investoren stellt.

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