LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein

LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein

Britischer Private-Banking-Markt

LGT übernimmt Mehrheit an Vestra Wealth

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LGT, die Private-Banking- und Vermögensmanagement-Gruppe der Fürstenfamilie von Liechtenstein, will die Mehrheit bei der britischen Wealth-Management-Boutique Vestra Wealth übernehmen. Vestra Wealth, das künftig LGT Wealth heißen soll, ist Dienstleister für Investmanagement und Vermögensplanung für Hochvermögende (UHNWIs). Gegenwärtig verwaltet es umgerechnet 7,2 Milliarden Euro für britische wie internationale Kunden. Das partnergeführte Unternehmen beschäftigt an den Standorten London, Bristol und Jersey 234 Mitarbeiter.

Nach dem Ausbau des Private-Banking-Geschäftes in Singapur, Hongkong, Dubai, Österreich und der Schweiz soll der Deal dem Unternehmen nun Zugang zum britischen Markt verschaffen. Die ursprünglichen Partner bei Vestra Wealth, David Scott und Ben Snee, werden das neue Unternehmen gemeinsam mit LGT leiten. LGT-Private-Banking-Chef Thomas Piske übernimmt die Leitung des Aufsichtsrates.

„Mit Vestra Wealth haben wir eine Private-Banking-Plattform gefunden, die wir in den kommenden Jahren weiterentwickeln können“ sagte LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein, „Unser Fokus liegt klar auf der Kontinuität für die Kunden von Vestra. Zudem werden wir in den Bereichen enger zusammenarbeiten, in denen Vestra von der Investmentexpertise der LGT profitieren kann.“

LGT ist seit mehr als 80 Jahren im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein und verwaltet für vermögende Privatkunden und institutionelle Anleger Vermögen in Höhe von umgerechnet rund 120 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt gut 2.200 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten in Europa, Amerika, Asien und dem Mittleren Osten.

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