db X-Trackers baut Indizes direkt nach
Damit reagiert die Deutsche-Bank-Tochter auf eine jahrelange Diskussion in der Branche. So bauen manche Anbieter die Indizes grundsätzlich in ihren Fonds nach. Vorteil ist hier, dass Anleger recht genau wissen, was in den ETF-Portfolios steckt. Da man aber trotz aller Mühe einen Index nie wirklich identisch nachbauen kann, gilt diese Form der ETFs als ungenau.
Besser ist hier die so genannte indirekte oder auch synthetische Replikation. Hier hat das ETF-Portfolio mit dem Index nicht sonderlich viel zu tun. Die genaue Wertentwicklung des Index holt sich der Anbieter per Tauschgeschäft (Swap) ins Portfolio. Er verbucht quasi ein Zahlungsversprechen. Die Fonds liegen sehr genau am Index, manche Investoren mögen aber die Bauart mit den Swaps nicht.
Meistgelesen
Top-News
