Dexia macht Bosporus-Börsen zugänglich

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Dexia Asset Management kommt mit zwei Türkei-Fonds auf den deutschen Markt. Die neuen Produkte der Brüsseler Fondsgesellschaft setzen auf die Aktien- beziehungsweise Rentenmärkte am Bosporus. Das Management der Fonds verantwortet Figen Kilic von der türkischen Dexia-Tochtergesellschaft Deniz Portfolio Management. 

Für den Bonds Turkey (WKN: A0Q4GF) kauft die Fondsmanagerin türkische Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, die in Türkischer Lira notiert sind. Dabei orientiert sie sich am JP Morgan GBI-EM Turkey. Diesen Rentenindex will sie auf Sicht von drei Jahren um mindestens einen Prozentpunkt schlagen. 

Auf den MSCI Turkey schaut Kilic bei der Titelwahl für den Equities Turkey (WKN: A0Q30S). Den türkischen Aktienindex will sie um mindestens 2 Prozentpunkte übertreffen. Dazu gewichtet sie derzeit Aktien aus den Bereichen Autos und Energie vergleichsweise hoch. Auch Banken werden von ihr übergewichtet, da sie vom steigenden Zinsniveau in der Türkei profitieren dürften. 

Unter dem höheren Preis für geliehenes Geld dürften Immobilientitel dagegen leiden, so Kilic. Untergewichtet sind in ihrem Portfolio neben den Eigentümern von Gebäuden auch deren Baumeister. „Bei Zement gibt es in diesem Jahr viele Überkapazitäten“, begründet die Fondsmanagerin. „Die Margen werden hier kleiner.“ 

Für beide Fonds wird ein Ausgabeaufschlag von bis zu 2,5 Prozent (Bonds) beziehungsweise 3,5 Prozent (Equities) fällig. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 1,5 Prozent (Bonds) beziehungsweise 1,6 Prozent (Equities).

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