DWS legt Mischfondsfamilie auf

Die DWS hat eine neue Mischfondsfamilie unter dem Namen Vermögensmandat aufgelegt. Dazu gehören vier Produkte mit unterschiedlichem Risikoprofil, von denen eines zusätzlich eine Garantieleistung bietet. 

Der DWS Vermögensmandat-Defensiv (WKN: DWS 0NK) investiert bis zu 30 Prozent in risikoreiche Anlageklassen wie Aktien, Schwellenländerrenten und Rohstoffe. Das restliche Vermögen fließt in den Geldmarkt, offene Immobilienfonds und Renten aus etablierten Märkten. Bei der Variante Balance (WKN: DWS 0NL) können die risikoreichen Investments 30 bis 70 Prozent ausmachen, beim Dynamik (WKN: DWS 0NM) 50 bis 100 Prozent. Alle drei Produkte managt Adrian Daniel gemeinsam mit dem Multi-Asset-Team der DWS. Er investiert sowohl in Einzelwerte als auch in DWS-Fonds und Fonds dritter Anbieter. 

Der neue DWS Vermögensmandat-Protekt 80 (WKN: DWS 0NN) hat ein ähnliches Risikoprofil wie die Dynamik-Variante. Allerdings bietet der Fonds zusätzlich eine Garantie, ohne dass seine Laufzeit begrenzt ist. Stattdessen hat der Fonds jeweils fünfjährige Garantiezyklen – wie in einer Endlosschleife. Am Ende eines Zyklus kann der Anleger seine Anteile entweder zum Garantiewert verkaufen oder investiert bleiben. Einer der Manager ist Sascha Kayser, der auch die Vorsorge-Rentenfonds der DWS und den Garantiefonds Euroland Konzept 2009 (WKN: 727 288) verantwortet. Derzeit garantiert Kayser zum 1. November 2012 genau 80 Prozent des Erstausgabepreises von 100 Euro. Steigt der Anteilswert seines Fonds um 10 Prozent, passt er den Garantiewert um 10 Prozent an – also auf 88 Prozent. Gleichzeitig beginnt dann ein neuer fünfjähriger Garantiezyklus. Anleger können auch während eines laufenden Zyklus’ aussteigen, verlieren dann aber die Garantie. 

Der Dynamik und der Protekt 80 haben einen Ausgabeaufschlag von je 5 Prozent. Beim Balance sind es 4 Prozent und beim Defensiv 3 Prozent. Hinzu kommt eine jährliche Verwaltungsgebühr: Sie beträgt ein Prozent beim Balance, 1,2 Prozent beim Balance und 1,3 Prozent beim Dynamik. Der Protekt 80 hat eine Verwaltungsgebühr von 1,25 Prozent pro Jahr. 

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