Ebase meldet: Fondshandel brummt

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Der Fondshandel entwickelt sich im ersten Quartal 2013 insgesamt gut. Dies meldet der Branchendienstleister European Bank for Fund Services (Ebase) im Rahmen seines Fondsbarometers. Es erscheint vierteljährlich und gibt Auskunft über die Handelsaktivität von über 50.000 Fondsberatern in Deutschland.

Die Handelsaktivität wird in einem Index gemessen. Liegt dieser über 100 Punkten, so ist sie überdurchschnittlich hoch. Im März lag der Index bei 115,8 Punkten, im Januar erreichte er mit 156,7 Punkten sogar ein Zweijahreshoch.

Es gibt jedoch Unterschiede sowohl zwischen den einzelnen Anlegerregionen als auch den Fondsarten. Die Fondsberater fragen vor allem sichere Fondstypen wie Mischfonds und Rentenfonds nach. Deren Kaufquotienten – das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern – liegen mit 1,27 beziehungsweise 1,23 wesentlich höher als die von Aktienfonds (0,80) und Dachfonds (0,60).

Die beliebtesten Anlegerregionen sind Wachstumsmärkte wie insbesondere asiatische aber auch andere Schwellenländer. Der Kaufquotient ostasiatischer Fonds liegt derzeit bei 2,14. Südostasiatische und sogar japanische Fonds erreichen einen Kaufquotienten von 1,57. Die Nachfrage nach europäischen Fonds (0,93) ist dagegen vergleichsweise gering. Deutsche Fonds (0,54) schneiden noch einmal schlechter ab.

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