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in Courtagen im VersicherungsvertriebLesedauer: 2 Minuten

Ex-Manager der Deutschen Bank Jürgen Fitschen in Kirch-Verfahren freigesprochen

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Josef Ackermann (rechts) und aktueller Co-Ceo Jürgen Fitschen (links) verlassen den Münchener Gerichtssaal nach ihrem Freispruch. Fotos: Getty Images
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Josef Ackermann (rechts) und aktueller Co-Ceo Jürgen Fitschen (links) verlassen den Münchener Gerichtssaal nach ihrem Freispruch. Fotos: Getty Images
Die Männer wurden nach einem knapp ein Jahr andauernden Verfahren am Montag von einem Münchener Gericht freigesprochen. Der Vorsitzende Richter Peter Noll hatte bereits seit längerer Zeit Zweifel des Gerichts angedeutet, dass die Anschuldigungen gegen die Angeklagten, darunter die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann und Rolf Breuer, nachgewiesen wurden.  

Die Entscheidung ist ein weiterer Rückschlag für Strafverfolger in einem prominenten Wirtschaftsverfahren. Im März wurden Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking und Ex-Finanzchef Holger Härter von einem Stuttgarter Gericht vom Vorwurf freigesprochen, sie hätten im Zusammenhang mit einem gescheiterten Übernahmeversuch 2008 die Aktien der Volkswagen AG manipuliert.

Anfangs habe es durchaus klare Verdachtsmomente gegeben, daher seien Anklage und Prozess legitim gewesen, erklärte Noll, doch nach einem Jahr Prozess habe sich der Verdacht nicht bestätigt.

Vermeintliche Manipulation

Die Deutsche-Bank-Manager waren in einem Zivilverfahren beschuldigt worden, Richter getäuscht und damit einen versuchten Betrug begangen zu haben. Leo Kirch hatte darin zwei Milliarden Euro gefordert. Er behauptete, Breuer habe die Pleite seines Medienunternehmens verursacht, weil er in einem am 4. Februar 2002 in Bloomberg TV ausgestrahlten Interview dessen Kreditwürdigkeit in Frage gestellt habe.

Zwar wurde die Klage letztendlich abgewiesen, jedoch erklärten die Zivilrichter, Breuer, der damalige Vorstandsvorsitzende Ackermann und zwei weitere Manager hätten sie belogen. Das veranlasste die Münchener Staatsanwaltschaft, 2011 Ermittlungen einzuleiten, die zu mehreren Razzien in der Frankfurter Zentrale der Bank führten. Fitschen wurde 2013 Beschuldigter in dem Verfahren.

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