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FCA und die Fondsgesellschaften Finanzaufsicht prüft Kosten und Active Share

Nach der deutschen Finanzaufsicht Bafin will nun auch die britische Behörde FCA, sogenannte „Closet Trackers“ beziehungsweise „Closet Indexing“-Fonds unter die Lupe nehmen. Das berichtet die Börsen-Zeitung. Die britische Finanzaufsicht will prüfen, wie stark der Wettbewerb in der Fondsbranche ausgeprägt ist und ob die Kosten, die für Privatanleger und institutionelle Investoren anfallen, angemessen sind.  

Die Behörde werde Ausgabeaufschläge, Rücknahmegebühren und andere Kosten der Publikumsfonds erheben und diese mit den Gebühren für institutionelle Anleger vergleichen, so das Blatt. In diesem Zusammenhang dürften Fonds, die den Index nachbilden, aber als aktiv vermarktet und entsprechend mit den höheren Gebühren belastet werden, für die Finanzkontrolleure besonders interessant sein.

Um solche als „Closet Trackers“ oder „Closet Indexing“-Fonds bezeichneten Produkte ausfindig zu machen, bedient man sich der Kennzahlen Active Share und/oder Tracking Error. Auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin will nach eigenen Angaben „valide Kriterien entwickeln, um – noch - aktiv gemanagte Fonds von passiven abgrenzen zu können“. Wie deutsche Vermögensverwalter zu diesen Plänen stehen, erfahren Sie in folgenden Interviews.

>> Andreas Görler, Senior Wealth Manager bei der Berliner Vermögensverwaltung Wellinvest-Pruschke & Kalm

>> Diana Lange, Fondsanalystin bei Lange Asset & Consulting

>> Uwe Eilers, Vorstand der Geneon Vermögensmanagement 

>> Markus Kaiser, Vorstand und Fondsmanager der Fondsgesellschaft Starcapital

>> Gottfried Urban, Vorstand der Bayerische Vermögen

>> Noel Pick, Seniorpartner der PSM Vermögensverwaltung
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