Haftungsdach-Chef rät Tipps für Bankberater: In 4 Schritten in die Selbständigkeit
Bankberater, die mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen, sollten sich zunächst ausgiebig informieren und mit Anderen beraten – mit Menschen aus dem eigenen Umfeld, Kollegen der Branche, die denselben Weg bereits gegangen sind sowie mit Experten von außen. Viele angestellte Bankmitarbeiter wissen zum Beispiel gar nicht, dass sie auch als freier Fondsvermittler, Honorarberater, Private Banking-Spezialist oder als Vermögensverwalter tätig sein können. Zudem gilt es, jede Menge Fragen zu klären: Welche rechtlichen Aspekte muss ich bedenken? Mit welchem Einkommen kann ich rechnen? Wie gewinne ich Kunden? Wer kann mir Bürokratie abnehmen? Sollte ich mich einem Haftungsdach anschließen?
1. Selbstcheck: Ist man ein Unternehmer-Typ?
Die erste Aufgabe jedes angehenden freien Beraters ist, in sich hineinzuhorchen und sich zu fragen: Bin ich ein Gründertyp? Selbständigkeit folgt anderen Regeln als ein Angestelltenverhältnis – es braucht Genehmigungen, Absicherungen, einen Businessplan und vieles mehr. Mit einem Unternehmercheck können sich Interessierte beispielsweise testen, ob sie ausreichend „Gründergene“ in sich tragen. Auch die Prüfung per Einkommensrechner, ob man sich den Wechsel aus der Festanstellung finanziell leisten kann, stellt sich ganz am Anfang.
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