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Im Widerspruch zu Wirtschaftsversprechen Trumps Dollar-Aussage könnte schlimme Folgen haben

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump | Foto: Getty Images

Trump deutete in einem Interview am Mittwoch an, dass der Greenback zu einer so starken Währung werde, dass sie der Wirtschaft schade. "Ich denke, der Dollar wird zu stark, und das ist teilweise meine Schuld, weil mir die Menschen Vertrauen schenken", sagte er dem Wall Street Journal. "Doch es schadet - es wird letztlich schaden."

Der Präsident ließ auch die Möglichkeit offen, Janet Yellen für eine weitere Amtszeit als Fed-Vorsitzende zu ernennen. Er fügte hinzu, dass ihm "eine Niedrigzinspolitik" lieb sei. Nach Veröffentlichung seiner Äußerungen rutschte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ab und der Dollar gab nach. Yellens gegenwärtige Amtszeit endet im Februar.

Trump sollte sich genau überlegen, was er sich wünscht

Trump sollte sich genau überlegen, was er sich wünscht. Belege für eine bessere Lage am Arbeitsmarkt hatten die US-Notenbank dazu veranlasst, seit seiner Wahl als Präsident im November ihre Leitzinsen zwei Mal anzuheben.

Die US-Aktien haben seither eine Rally von fast zehn Prozent hingelegt und der Dollar hielt sein Niveau. Grund dafür ist die Zuversicht, dass Trump die in Aussicht gestellten Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen für Infrastruktur verwirklichen wird. Die optimistische Stimmung verflog zuletzt wieder etwas, da Zweifel aufkamen, ob die Regierung das alles wirklich durchziehen kann.

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