Screenshot von einem Twitter-Eintrag am 13. Juli

Screenshot von einem Twitter-Eintrag am 13. Juli

Johannes Korten ist tot

Banker kündigt seinen Tod auf Twitter an - und 232 Nutzern gefällt es

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sein Leben spielte sich in sozialen Netzwerken ab - genauso wie sein Tod. „Am Ende. Es hat nicht gereicht für ein ganzes Leben”, twittert Johannes Korten am Montagmorgen. Er verlinkt auf seine Homepage jazzblog.de/jazzlounge, wo er seine Motive erklärt und Abschied von Freunden und Familie nimmt. Stundenlang suchen nahestehende Menschen und Twitter-Follower nach dem 42-Jährigen, teilen unter dem Hashtag #wirfürhannes die Ergebnisse ihrer Suche mit, beschworen Corten, „keinen Mist“ zu machen, an seine Familie zu denken, sich Hilfe zu holen. Doch es nutzt nichts: Am Montagnachmittag findet die Polizei Korten tot auf.

Als Social-Media-Beauftragter der GLS Bank kannte Johannes Korten die Macht der sozialen Netzwerke. Er nutzte diese oft beruflich, indem er Fachbeiträge zu Finanzthemen publizierte. Und auch privat teilte er seine Gedanken mit der Twitter-Gemeinde  - und erntete viel Beifall. 

Mehr zum Thema
NachrufEx-Zurich-Chef Martin Senn ist tot Mord, Selbstmord, Unfall?OVB-Landeschef und Millionär tot Zum Tod von Klaus Hermann Barde„Freund und kritischer Wegbegleiter“