Leiter Volkswirtschaft bei der Deka Jüngere müssen 8 Jahre länger sparen

Mutter mit Tochter: Wer regelmäßig Geld für sein Kind zurück legt, müsste länger sparen als früher, um ein Vermögen zu bilden. | © Getty Images

Mutter mit Tochter: Wer regelmäßig Geld für sein Kind zurück legt, müsste länger sparen als früher, um ein Vermögen zu bilden. Foto: Getty Images

Rund jeder dritte Deutsche legt Geld für den Nachwuchs zurück – und zwar im Schnitt 60 Euro im Monat. Das zeigt eine repräsentative Yougov-Umfrage im Auftrag der Deka. 

Allerdings legen 59 Prozent der zwischen 1966 und 1995 Geborenen das Geld für Kinder in Niedrigzinsprodukten wie Sparbuch und Tagesgeld an. Ein Fehler, meint Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft bei der Deka – und präsentiert eine einfache Vergleichsrechnung. So kamen für ein Kind, das 1980 geboren wurde, bei einer Sparrate von 50 Euro monatlich bis zur Volljährigkeit knapp 17.500 Euro zusammen. Für ein 2010 geborenes Kind bräuchte es schon 26 Jahre, um auf eine ähnliche Summe zu kommen (siehe Grafik).

„Wer für seine Kinder eine nennenswerte Rendite erwirtschaftet will, muss seine Spargewohnheiten ändern und stärker in renditeträchtigen Kategorien wie Fonds denken“, so Bahrs Fazit.