PKV-Studie: Sorgen um die Finanzen
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Kostenprobleme bei GKV und PKV
Schwerwiegende Finanzierungsprobleme schreiben 58 Prozent der Befragten der GKV zu, ein Viertel glaubt, dass auch die Privaten Kostenprobleme haben. „Viele Versicherte machen die Erfahrung steigender Beiträge in der GKV, aber auch erhöhter Kosten in der PKV. Darauf müssen wir als PKV reagieren“, sagt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach. „Wir drängen deshalb energisch darauf, dass die PKV endlich einen wirksamen Hebel erhält, um vernünftige Verhandlungen zum Beispiel mit Ärzten und Pharmaunternehmen über Qualität und sich daraus ergebende Mengen und Preise von Leistungen herbeizuführen.“
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„Altersrückstellungen finden die meisten einleuchtend“
„Das Prinzip der Altersrückstellungen überzeugt auch in der Bevölkerung: 60 Prozent aller Befragten findet dieses Finanzierungsmodell einleuchtend“, sagt Leienbach. Mit Skepsis würden die Versicherten dagegen auf die zunehmend auf Staatszuschüssen gestützte Finanzierung der GKV sehen. Leienbach: „Selbst 40 Prozent der gesetzlich Versicherten, die ja vermeintlich davon profitieren, sind diese zu großen Teilen mit Schulden finanzierten Zuschüsse nicht geheuer. Lediglich ein Drittel von ihnen befürwortet die Zuschüsse aus der Staatskasse.“
Die Politik solle deshalb jetzt die Chance ergreifen, die Gesundheitsvorsorge auf solidere Füße zu stellen. Ein Weg dahin sei die Einführung einer kapitalgedeckten ergänzenden Pflegeversicherung.