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Risikoprofil und Kosten „Vermögensverwaltung durch Fintechs ist problematisch“

Michael Reuss, geschäftsführender Gesellschafter bei der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung
Michael Reuss, geschäftsführender Gesellschafter bei der Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung
Seit Kurzem versuchen sogenannte Fintech-Unternehmen, in der Vermögensverwaltung Fuß zu fassen. Die Firmen wollen dabei mit dem Einsatz von Algorithmen Geld verwalten. Anleger sollten angesichts der Gepflogenheiten der noch jungen Branche skeptisch sein.

Die Digitalisierung belässt in der Finanzwelt keinen Stein auf dem anderen: Schon seit einigen Jahren werden Dienstleistungen wie der Zahlungsverkehr, die Kreditvergabe oder das Management der persönlichen Finanzen automatisiert. Möglich machen das Algorithmen, sodass keine menschlichen Entscheidungen mehr nötig sind – ein Trend, der als Financial Technology (Fintech) bezeichnet wird.

Neueren Datums ist der Versuch von Start-Up-Firmen aus der Fintech-Branche, auch in der Vermögensverwaltung Fuß zu fassen. Mit Botschaften wie „Vermögensverwaltung kann so einfach sein“ oder „Clever anlegen für jedermann“ wollen die Betreiber dieser automatisierten Plattformen das Geschäft revolutionieren. Wie so oft, sind die Angelsachsen Vorreiter. Doch „können“ diese Unternehmen tatsächlich Vermögensverwaltung? Wir haben Zweifel – aus mehreren Gründen.

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