Quelle: Dorling Kindersley

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Studie: Deutschland ist das reichste europäische Land

Die weltweit verwalteten Vermögenswerte, die in Bargeld, Aktien, Wertpapieren oder Fonds angelegt sind, fielen 2008 um knapp 12 Prozent auf 92,4 Billionen US-Dollar. Auch wenn Experten bereits im laufenden Jahr eine erneute Zunahme des globalen Vermögens erwarten, wird das Vorkrisenniveau voraussichtlich erst im Jahr 2013 wieder erreicht werden. Dies geht aus der Studie Global Wealth 2009 der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor. Auch die Anzahl der vermögenden Haushalte verringerte sich im Abschwung. Weltweit wurden im vergangenen Jahr rund neun Millionen Millionärshaushalte ermittelt – das sind knapp 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz eines Rückgangs um 22,5 Prozent zählten die USA mit rund vier Millionen erneut die meisten Millionärshaushalte, gefolgt von Japan, China, Deutschland und Großbritannien. In Deutschland reduzierte sich die Anzahl der Millionärshaushalte bis Ende 2008 um knapp 14 Prozent auf rund 374.000. Millionärsdichte: Singapur vor Schweiz Mit einem Anteil von 8,5 Prozent aller Haushalte wies Singapur die höchste Millionärsdichte unter seinen Einwohnern auf, gefolgt von der Schweiz (6 Prozent), Kuwait (5 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (4,5 Prozent). Bezogen auf einzelne Regionen lag Europa mit einem verwalteten Vermögen von 32,7 Billionen US-Dollar vor Nordamerika (29,3 Billionen US-Dollar). Rund ein Drittel des globalen Vermögens entfiel auf Asien einschließlich Japan; je rund 3 Prozent des globalen Vermögens werden in Lateinamerika und im Mittleren Osten verwaltet. Mit einem verwalteten Vermögen von 4,6 Billionen US-Dollar ist Deutschland der größte europäische Markt für Vermögensverwalter.

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