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Studie: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

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Im Rahmen der Studie haben die Forscher mehr als 50 Berichte und Analysen zum Zusammenhang zwischen ökologischen und sozialen Geschäftspraktiken und dem wirtschaftlichen Erfolg untersucht. Darüber hinaus führten sie eine Vielzahl von Interviews mit Analysten, institutionellen Investoren und Firmenvertretern durch.

Eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung trug in allen Branchen maßgeblich dazu bei, Imageschäden, die häufig mit hohen Kosten einhergehen zu vermeiden, so das zentrale Ergebnis. Im Übrigen waren die Vorteile, die ökologisch und sozial verantwortungsvoll agierende Firmen gegenüber ihren Wettbewerbern hatten, branchenspezifisch.

So hing in der Forstwirtschaft der technologische Fortschritt von Firmen, die führend im Bereich umweltfreundlicher Technologien waren, direkt mit deren Erträgen zusammen. Darüber hinaus erhielten Unternehmen, die einen guten Ruf hatten, leichteren Zugang zu natürlichen Ressourcen.

Im Bergbau verfügten Firmen, die als gute Arbeitgeber galten und sich verantwortungsvoll gegenüber ihren Angestellten verhielten, über besser ausgebildetes Personal. Und im Öl- und Gassektor hatten Konzerne mit ökologischen Geschäftspraktiken eine bessere Reputation und mussten weniger Geld für Umweltauflagen aufwenden.

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