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Umfrage: Krise lässt Vorsorgebereitschaft sinken

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Dies geht aus einer Umfrage von Union Investment zum Anlegerverhalten bei der Altersvorsorge im dritten Quartal 2009 hervor. Demnach hält sich vor allem die junge Generation bei der Altersvorsorge zurück. Lediglich 60 Prozent der 20- bis 29-Jährigen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema.

Für die meisten Bundesbürger sind die Riester-Rente und die betriebliche Altersversorgung jedoch gute Möglichkeiten, um im Alter ihr Einkommen aufzustocken. Die staatlich geförderte Riester-Rente bleibt dabei mit 90 Prozent deutlich vor der Rürup-Rente (19 Prozent) und der betrieblichen Altersversorgung (13 Prozent) die bekannteste Form der Altersvorsorge.

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Dennoch haben erst 41 Prozent der Befragten einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Als größter Hinderungsgrund für eine Riester-Rente wird die Bevorzugung einer anderen Form der Altersvorsorge genannt (51 Prozent) – und dies obwohl die Riester-Rente andere Formen der Altersvorsorge ergänzt und keinesfalls ausschließt.

Union Investment führt quartalsweise durch das Marktforschungsinstitut Forsa eine Erhebung zum Anlegerverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. In diesem Jahr veröffentlichte Union Investment zudem einen Vorsorgeatlas, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg im Auftrag der Fondsgesellschaft erstellt hat.

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