Filiale des chilenischen Einzelhändlers Cencosud in Kolumbien Foto: Imago Images / ZUMA Wire

Alternative zum Niedrigzins Unternehmensanleihen aus Schwellenländern als Kernanlage

Die Sorge, dass fiskalische Anreize zu einer Überhitzung der Volkswirtschaften führen könnten, haben die Anleiherenditen steigen lassen. Während die Zinsen gestiegen sind, dürften jedoch die hohe Staatsverschuldung in den Industrieländern und systemisch niedrige Inflationsraten die Niedrigzinsphase verlängern.

Die Anleger haben daher inmitten eines Umfelds mit noch immer historisch niedrigen Zinsen mit einer erhöhten Zinsvolatilität zu kämpfen. Deshalb müssen sie ihre Anleiheportfolios neu bewerten, um sicherzustellen, dass sie sowohl Stabilität als auch Erträge bieten.

>>>Hier geht es zum Porträt des von Steve Cook mitbetreuten Pinebridge Global Emerging Markets Corporate Bond (ISIN: IE00B3RZC249)

In diesem Umfeld haben bestimmte Bereiche unter den Schuldtiteln aus Schwellenländern (EM) einen Platz in den Core-Fixed-Income-Allokationen, auf gleicher Ebene mit einem anderen Grundbestandteil des Portfolios: Investment-Grade-Anleihen in US-Dollar. Besonders das 2,5 Billionen US-Dollar große Universum, der von Unternehmen und staatlichen Emittenten aus Schwellenländern herausgegebenen Anleihen in US-Dollar, bietet eine attraktive Gelegenheit für Anleiheinvestoren.

Wie verhalten sich Renditen und Spreads?

Der erste Vergleichswert zwischen Investment-Grade-(IG)-Anleihen aus Schwellenländern in Hartwährung und US-Core Fixed Income ist die Rendite – da Schuldtitel aus Schwellenländern helfen können, das Problem der historisch niedrigen Anleiherenditen zu lösen. Im letzten Jahrzehnt boten IG-Schuldtitel aus Schwellenländern den Anlegern im Allgemeinen eine Überschussrendite von über einem Prozentpunkt im Vergleich zu US-IG-Anleihen.

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