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Um Antwort wird gebeten: Viele BU-Leistungen werden nicht gewährt, weil Kunden nicht auf Nachfragen ihrer Versicherung reagieren | © pixabay.com Foto: pixabay.com

Viele Kunden sind selbst schuld

Ablehnung des BU-Antrags: Nur selten wegen Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflicht

Knapp 260.000 BU-Renten mit einem Volumen von 2 Milliarden Euro befinden sich zurzeit in der Auszahlung, berichtet das Analysehaus Morgen & Morgen. Doch manche Anträge werden auch von den Versicherern abgelehnt. Aus welchen Gründen dies geschieht, untersuchte das Analysehaus Morgen & Morgen.

Das Ergebnis: Mehr als 35 Prozent der Anträge wird abgelehnt, weil keine Reaktion des Kunden auf eine Anfrage/Nachfrage des Versicherers kommt. Der zweithäufigste Grund ist der geringe BU-Grad: Knapp 34 Prozent der Ablehnungen beruhen darauf, dass der Kunde zu weniger als 50 Prozent berufsunfähig ist.

Die von Maklern und Kunden gefürchtete Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflicht kommt hingegen laut Studie nur selten vor: Lediglich 8,7 Prozent der Ablehnungen sind auf Falschangaben beim Vertragsabschluss zurückzuführen.

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