Voigt & Collegen legt mit italienischem Solarfonds nach

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Wie DAS INVESTMENT.com berichtete, verhandelt die italienische Regierung zurzeit über neue Einspeisevergütungen für Solarstrom. Für den neuen Solarfonds von Voigt & Collegen ist das jedoch kein Problem: Soles 23 beteiligt sich an einem Solarkraftwerk, das bereits im Dezember 2010 an das italienische Stromnetz angeschlossen wurde. Gesichert ist dadurch, dass die Anlage in den nächsten 20 Jahren nach dem alten Einspeisetarif des Conto Energia 3 vergütet wird.

Mit dem Soles 23 beteiligt sich der Fond mit 16,1 Prozent an der 51-Megawatt-Anlage im italienischen Montalto di Castro. Die Partner sind der US-Lebensversicherer Metlife sowie Fondo PPP, ein Infrastrukturfonds der italienischen Banca Intesa. Fremdfinanziert wurde das Projekt - ein Novum für die Fondsbranche - über eine Anleihe. Geldgeber sind institutionelle Investoren aus Italien und die Europäische Investment Bank (Eib).

Für den Solarfonds plant Voigt 17,5 Millionen Euro Eigenkapital zu platzieren. Die Gesamtinvestitionssumme des Fonds beträgt 50 Millionen Euro. Bei einer Laufzeit von 10 Jahre soll die jährlichen Ausschüttungen 7,5 Prozent betragen. Am Ende soll der Anleger mit insgesamt 185 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals vom Fonds profitieren. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 10.000 Euro. Die Weichkosten liegen bei 10 Prozent der Gesamtinvestitionssumme, bezogen auf das Eigenkapital bei 28,5 Prozent.

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