Anleger-Umfrage zu Indexfonds

Wer ETFs kennt, mag sie meistens

Deutsche Anleger fremdeln mit ETFs. Offenbar haben sich erst 15 Prozent von ihnen so einen börsengehandelten Indexfonds (kurz ETF) ins Portfolio gelegt. Sogar aktiv gemanagte Fonds sind weiter verbreitet und bei 32 Prozent im Vermögen enthalten.

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Das ergibt eine Umfrage des Unternehmens Puls Marktforschung im Auftrag der Online-Beratung Quirion unter 2.057 Anlegern mit mindestens 10.000 Euro Anlagevermögen. Und bei denen steht das klassische Tagesgeld ganz oben in der Gunst, 41 Prozent der Befragten haben eins. Die weiteren platzierten Anlageformen zeigt die Grafik oben.

Ein Grund für den ETF-Mangel könnte sein, dass sich die Indexfonds noch nicht sehr weit herumgesprochen haben. Wie die folgende Grafik zeigt, haben zwar die meisten Befragten (88 Prozent) von Bausparverträgen gehört und fast genau so viele von Aktien und Sparbüchern. Sogar Fonds sind 81 Prozent ein Begriff. Bei ETFs klingelt hingegen nur bei 44 Prozent der Befragten was.

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Allerdings: Die Befragten, die ETFs kennen, die mögen sie auch überdurchschnittlich. Bei der Frage, wie attraktiv die Anlageformen sind, schnitten nur Immobilien noch besser ab als die Indexvehikel.

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