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Stephan Albrech: Der Vorstand der Albrech & Cie. Vermögensverwaltung in Köln, über Kaufgelegenheiten an den Börsen. | © Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG

Zehn Jahre Aktienhausse Wann kommt die nächste große Chance?

Seit seinem Tief im Jahr 2009 hat der Deutsche Aktienindex (Dax) um 210 Prozent zugelegt. Beim amerikanischen S&P 500 beläuft sich das der Zuwachs für Euro-Anleger sogar 460 Prozent, wenn man die Wechselkursgewinne des Dollars dazu addiert. Doch hinter diesen Zahlen verbergen sich auch sehr ruppige Phasen: So hat der Dax in den Jahren 2011 und 2015/16 bis zu 30 Prozent an Wert eingebüßt. Und 2018 ging es mit den deutschen Aktien fast 20 Prozent in den Keller. Wer sich also zur falschen Zeit Dividendentitel ins Depot legte, sah sein Vermögen trotz Hausse zeitweise arg dahinschmelzen.

Wann Sie Aktien „blind“ kaufen können

Kann man es mit dem Aktienkauf besser machen? Man kann. Entweder haben Sie die gleichen Gaben wie Star-Investor Warren Buffett hat und „riechen“ förmlich, wann man im großen Stil am Aktienmarkt zugreifen sollte.

Oder Sie halten sich an einen Indikator, der bislang stets klar anzeigte, wann die Börse ein langjähriges Tief erreicht hatte und Sie Aktien bzw. einen Aktienindex quasi „blind“ kaufen konnten. Jedoch brauchen Sie für dieses Signal - nun ja - ein wenig Geduld. Denn in den vergangenen 100 Jahren trat es nur drei Mal auf – und zwar 1932, 1974 und 2009!

Signal trat in 100 Jahren drei Mal auf

Zur Verdeutlichung betrachten Sie bitte den Chart (siehe unten): Dort erkennen Sie den S&P 500-Index, der eine längere Historie aufweist als der Dax, sowie den Relative-Strength-Indikator (RSI) auf Monatsbasis.

Quelle: Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG

Auf den Punkt gebracht, misst der RSI die Stärke oder Schwäche eines Finanzinstruments. In einem Aufwärtstrend kommt es zu einem Kaufsignal, wenn der RSI unter den Wert von 30 fällt (untere waagrechte Linie) und diese Linie danach zurückerobert. Dieser Bereich ist grün markiert. Übrigens werden aus Gründen der Übersichtlichkeit hier „nur“ die 70 verfügbaren Jahre des S&P 500 statt der mehr als hundertjährigen Kurshistorie des Dow Jones dargestellt.

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