Themen-Experte
Eine dynamische Strategie für die Asset-Allokation

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Eine dynamische Strategie für die Asset-Allokation

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Zukünftig haben erneuerbare Energien weltweit einen immer größeren Anteil am Strommix Foto: imago images / Westend61
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Aktive Asset-Allocation 250 Experten formen Pimco Gis Dynamic Multi-Asset Fund

Geraldine Sundstrom, Portfoliomanagerin bei Pimco

Geraldine Sundstrom hat in der Debatte über die Vorzüge passiver gegenüber aktiver Kapitalanlage eine feste Überzeugung: „Eine statische Asset-Allokation kommt in Zeiten von Stress zu leicht ins Wanken. Weil die Unsicherheiten an den Märkten immer mehr zunehmen – denken wir nur an den Klimawandel, die disruptive Dynamik neuer Technologien und politische Unwägbarkeiten – müssen wir jederzeit bereit sein, uns anzupassen. Und zwar umsichtig und flexibel. Mit einer passiven Allokation kommen wir hier nicht weit.“ Die agile, dynamische Asset-Allokation ermöglicht es ihrem Fonds, dem Pimco Gis Dynamic Multi-Asset Fund, komplett unabhängig von einer Benchmark und einer einmal vorgegebenen Allokation zu sein. Die bereits erzielten Renditen sollen so gesichert und zugleich Renditepotenzial genutzt werden.

Um in Märkten, in denen die Wellen hoch hergehen, auf Kurs zu bleiben, holt sich Sundstrom zudem Navigationshilfe aus dem eigenen Haus. Seine Leitlinien richtet der Pimco Gis Dynamic Multi-Asset Fund am globalen zyklischen Ausblick des Asset Managers mit insgesamt 1,8 Billionen Euro verwaltetem Vermögen (Stand: 31. März 2021) aus und stützt sich auf die Expertise und die Erfahrung von mehr als 250 Investmentexperten aus aller Welt. Nach Ansicht der Fondsmanagerin war auch dieser Rückhalt einer der Faktoren, die dem Fonds geholfen haben, durch die stürmische Zeit der Pandemie zu kommen.

Mit Qualitätstiteln durch die Pandemie

„Schon vor der Pandemie haben die Pimco-Analysten davor gewarnt, dass wir uns in einem späten Stadium des Konjunkturzyklus befinden und es daher an der Zeit sei, entschieden auf Qualität zu setzen“, berichtet sie. „Infolgedessen hatten wir bereits begonnen, bestimmte Engagements zu reduzieren. Wir sind somit mit einem überschaubaren Gesamtrisiko im Portfolio in die Krise gegangen, wobei sich das Aktienengagement auf Titel von hoher Qualität konzentrierte und auf der festverzinslichen Seite Investment-Grade-Kredite zusammen mit Staatsanleihen mit sicherer Duration und hoher Qualität überwogen.“

Einige Wochen nach dem März 2020 wurden dann die Absicherungen weitgehend aufgelöst und Erholungsszenarien traten in den Blick. „Die Identifizierung dieser fundamental getriebenen Wendepunkte im Konjunkturzyklus gehört zu den wichtigsten Entscheidungen, die ein Fondsmanager treffen kann“, unterstreicht Sundstrom. Mit ihren 24 Jahren in der Investmentbranche und einer robusten Erfolgsbilanz bei der Verwaltung des Fonds, der jüngst sein fünfjähriges Bestehen gefeiert hat, blickt sie auf reichlich Erfahrung mit solchen wichtigen Entscheidungen zurück.

Im Konjunkturaufschwung sind zyklische Sektoren gefragt

Zu Beginn der Pandemie war der Fonds bereits breit in den Themen engagiert, die infolge der Lockdowns lebhaft profitierten: Software, Internet, Gesundheitswesen und Biotechnologie. Aktuell hat Sundstrom das Portfolio um Bereiche erweitert, die vom globalen Konjunkturaufschwung profitieren. So wurde von reinen Qualitätswerten in zyklische Sektoren gewechselt. Außerdem hat das Fondsmanagement Bereiche wie Robotik, erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge ausgebaut, die von der Neuausrichtung der Politik im Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit auf allen Ebenen profitieren werden.

Einen eingängigen Namen hat Geraldine Sundstrom für diesen neuen Zyklus gewählt: Cyclicality 2.0. Das bedeutet? Dass die Erholung von der Pandemie grün und digital sein wird, unterstützt durch die Konjunkturpakete, die Regierungen rund um die Welt auf den Weg gebracht haben. „Im Konjunkturaufschwung, den wir sehen, streben mehr als 70 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts nach einer CO₂-freien Zukunft. Das führt, um nur einen Aspekt herauszugreifen, zu einer großen Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen“, blickt Sundstrom voraus und ergänzt: „Der neue Trend ist viel umfassender, als viele Marktteilnehmer zum jetzigen Zeitpunkt annehmen.“

Wichtig ist Sundstrom eine breite Positionierung im neuen Konjunkturzyklus in den thematischen Bereichen Robotik, erneuerbare Energien und E-Mobilität. „Wir suchen nach einer Reihe von Werten, die von dauerhafter politischer Unterstützung profitieren. Auf „One-Hit-Wonder“ hingegen, die sich viele Privatanleger im Portfolio wünschen und selten genug zu einem sehr frühen Zeitpunkt einbuchen, vertrauen wir nicht“, sagt Sundstrom.

Halbleiter, KI, 5G und erneuerbare Energien als neue Renditetreiber

Der Fokus auf einen von Technologie und Nachhaltigkeit geprägten Aufschwung hat das Fondsmanagement dazu veranlasst, unter anderem in Halbleiterhersteller zu investieren. Ihre immer leistungsfähigeren Produkte sind für die Marktdurchdringung technologischer Innovationen wie KI und 5G unabdingbar. Einen Platz im Portfolio haben auch Solarunternehmen und Windturbinenhersteller bekommen. „Viele dieser Unternehmen“, so Sundstrom, „sind in den Schwellenmärkten zu finden, vor allem in den asiatischen Ländern Südkorea, Taiwan und China.“

Die breite und flexible Ausrichtung des Multi-Asset-Portfolios kommt bei den Anlegern gut an. Der im Februar 2016 aufgelegte Fonds verwaltet mehr als 7 Milliarden Euro Assets under Management.