9,18 Millionen Euro ohne Gegenleistung: Solar Millennium will Utz Claassen verklagen
Das Erlanger Solarkraftunternehmen wirft Claassen vor, nur 15 Tage im Büro verbracht zu haben. Den Großteil dieser Zeit habe der Manager zudem nicht mit dem Projektgeschäft, sondern mit Formalien zugebracht, erklärte Hannes Kuhn, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Solar Millennium gegenüber dem „Handelsblatt“. Man habe kein einziges Neugeschäft gefunden, das von Claassen initiiert worden wäre. „Wir haben leider Schwierigkeiten die Leistungen von Herrn Claassen überhaupt zu messen", so Kuhn.
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Auf seine Antrittsprämie wird Claassen wohl nicht verzichten wollen. Wie der „Spiegel“ Ende Mai berichtete, soll Claassen über seinen Anwalt angeboten haben, rund 2,5 Millionen Euro brutto zurückzuzahlen, obwohl es „keine Anspruchsgrundlage für eine Rückvergütung gibt“. Solar Millennium hingegen war das zu wenig.
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