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AGI macht Immobilien-Dachfonds vorübergehend dicht

Lange durchgehalten, doch im laufenden Monat wollten zu viele Anleger verkaufen. Laut AGI wurden allein seit Anfang dieses Monats 500 Millionen Euro aus dem Dachfonds abgezogen.

Das habe die liquiden Polster des nunmehr rund 1,75 Milliarden Euro schweren Fonds nahezu vollständig aufgezehrt (Themen-Special: Immobilienfonds in der Krise).

Der Dachfonds ist aktuell überwiegend in offenen Immobilienfonds investiert, die im Moment ebenfalls keine Anteilscheine mehr zurücknehmen. Im laufenden Jahr verkauften Anleger Fondanteile im Wert von rund einer Milliarden Euro.

Um solche Abwanderungswellen zukünftig zu vermeiden, sieht der vergangenen Freitag vom Bundeskabinett verabschiedete  Entwurf des Anlegerschutzgesetzes für größere Anteile an offenen Immobilienfonds eine Haltefrist von zwei Jahren vor.

Der Fonds wurde im Mai 2008 für Kunden der Commerzbank aufgelegt.  Damals noch für die hauseigenen Gesellschaft Cominvest. Diese gehört heute zur AGI. Die Dresdner Bank indes, ehemals Teil der Allianz, geht heute in der Commerzbank auf.  

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