Ausgaben für Werbung Diese Finanzfirmen rühren am fleißigsten die Werbetrommel

Eine Studie hat untersucht, welche deutschen Finanzunternehmen die höchsten Werbeausgaben verzeichnen.

Eine Studie hat untersucht, welche deutschen Finanzunternehmen die höchsten Werbeausgaben verzeichnen.

Die Deutsche Bank ist hierzulande der mit Abstand fleißigste Akteur, wenn es darum geht, für das hauseigene Vermögensmanagement die Werbetrommel zu rühren. Mehr als 25 Millionen Euro steckte die Bank in dem 12-Monats-Zeitraum März 2018 bis Februar 2019 in Werbemaßnahmen. 82 Prozent von den 25 Millionen Euro, also rund 20,7 Millionen Euro, flossen dabei in Fernsehwerbung.  

Die Ergebnisse entstammen einer Erhebung, die das auf Werbung spezialisierten Analyseunternehmen Advision Digital durchgeführt hat. Ebenfalls an der Studie beteiligt war die Beratungsfirma Research Tools. Laut den hier erhobenen Daten ist bei der Deutschen Bank ein sprunghafter Anstieg der Werbeausgaben zu beobachten. Denn in den zwölf Vormonaten, also von März 2017 bis Februar 2018, steckte die Bank gerade einmal 4 Millionen Euro in Werbemaßnahmen.

Die Studienautoren haben Daten zu den Werbeausgaben der zehn in Deutschland am aktivsten werbenden Vermögensmanager zusammengestellt. Diese Häuser trommeln demnach am lautesten für ihr Geschäft:

Geht es um den Verkauf von Investmentprodukten, so sticht Wertpapieranbieter Union Investment als eifrigster Werbetreibende unter den Wettbewerbern hervor. Die  Fondsgesellschaft der Genossenschaftsbanken hat von März 2018 bis Februar 2019 mehr als 20 Millionen Euro für Werbung ausgegeben. Auch hier flossen fast zwei Drittel in TV-Werbung. An zweiter Stelle folgt die Dekabank, die ebenfalls einen klaren Schwerpunkt auf TV-Werbung setzt. 

Die Studienautoren weisen darauf hin, dass in die Analyse keine Medien mit nur schwacher Reichweite einbezogen wurden. Ebenso blieben Ausgaben zum Beispiel für Prospekte, Kataloge, Flyer, Newsletter und stationäre Werbung in den Filialen ausgeklammert.