Gestresster Mann mit Telefon: Bankberater verspüren zunehmenden Druck am Arbeitsplatz | © Markus Spiske/raumrot.com Foto: Markus Spiske/raumrot.com

Befragung von selbstchef.de

Was Bankmitarbeiter an ihren Arbeitsbedingungen kritisieren

Banker fühlen sich unter Druck. Es fehlt an flexiblen Arbeitszeiten, besseren Gehaltsperspektiven und Freiräumen. Das ist Ergebnis einer telefonischen Befragung unter 100 festangestellten Anlageberater bei Banken. In Auftrag gegeben hat sie das vom Haftungsdach NFS Netfonds betriebene Internetportal selbstchef.de beim Marktforschungsinstitut Krämer Marktforschung.

Die Lage auf dem Bankenmarkt ist angespannt. Institute fusionieren, Filialen schließen, die Mitarbeiter müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten – und haben gleichzeitig mit engen Vertriebsvorgaben zu kämpfen. Entsprechend skeptisch schauen die Mitarbeiter auf ihre zukünftigen Arbeitsbedingungen.

Auf die Frage nach Wünschen, um die Situation zu verbessern, gab rund die Hälfte der Berater an, man wünsche sich statt strikter Vertriebsvorgaben mehr Vertriebsideen. Und auch in technischer Hinsicht bescheinigten viele Mitarbeiter ihren Arbeitgebern Aufholpotenzial: 41 Prozent sagten, sie wünschten sich in der Beratung eine bessere technische Unterstützung.

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