Eurovision: Anti-Krisen-Sängerin vor der Pleite?
An Ideen scheint es der krisenerprobten Chanteuse und Teilzeit-Modeschöpferin jedoch keinesfalls zu mangeln. Solange die Regierung nicht flüssig sei, müsse sich die Künstlerin eben selbst behelfen, heißt es aus Kiew.
Ihre neue Modekollektion namens „F*ck’n'macho“ und „Anti crisis Girl/Anti crisis Boy“ sei bereits in der Ukraine stark nachgefragt und werde bald auch im Rest Europas zu kaufen sein. Sie soll Teil der Promotion der Sängerin in Moskau bei den kommende Woche beginnenden Proben werden.
Medienberichten zufolge hat die geschäftstüchtige Loboda zudem einen Vertrag mit dem japanischen Designer Komora Fukuyasu über die Produktion von Modestiefeln der Marke „Beaver“ abgeschlossen. Das dadurch eingenommene Geld komme allein ihrer Presse- und Promotionskampagne für den Eurovision Song Contest zu Gute. Diese umfasst Ausgaben für Garderobe, Tänzer, Choreographie, Begleitcrew und Requisiten – Loboda plant, an einer „Höllenmaschine“, einer Art überdimensionaler Schraubenmutter, von der Hallendecke des Moskauer Olympiakomplexes auf die Eurovisionsbühne zu schweben.
Und das alles kann bekanntlich sehr teuer werden: Die Kampagne für Lobodas Vorgängerin, Ani Lorak, die 2008 mit „Shady Lady“ für die Ukraine antrat und einen zweiten Platz belegen konnte, hatte bereits eine siebenstellige Euro-Summe verschlungen.
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